Aktuell


Meldeschluss der VG Bild-Kunst 2021

Am 30. Juni 2021 ist Meldeschluss für das Nutzungsjahr 2020 bei der VG Bild-Kunst! Die Meldefrist gilt für alle Berufsgruppen und somit für alle Mitglieder der VG Bild-Kunst. Machen Sie Ihre Ansprüche aus 2020 jetzt geltend und melden Sie fristgerecht. Bitte reichen Sie die Meldungen fristgerecht und vollständig ein, denn die Masse der Meldungen sowie deren Bearbeitung stellt die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle der VG Bild-Kunst stets vor große Herausforderungen. Durch die aktuelle Situation sind die Mitarbeiter*innen nun noch größeren Belastungen ausgesetzt. Gleichfalls sollte es in Ihrem Interesse sein, die Gelder aus dem letzten Nutzungsjahr für Ihre Arbeit zu erhalten.

Bedenken Sie bitte auch, dass die VG Bild-Kunst gesetzlich zur Gleichbehandlung und zur Beachtung des Verteilungsplans verpflichtet ist. Deshalb können verspätet oder unvollständig eingereichte Meldungen grundsätzlich nicht berücksichtigt werden – unabhängig von den persönlichen Gründen. Die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstellen der VG Bild-Kunst würden gerne kulant sein, gerade in der jetzigen Krisensituation, sie dürfen es aber nicht.
Deshalb: werden Sie jetzt aktiv – informieren Sie sich und reichen Sie in nächster Zeit Ihre Meldungen ein.
Informationen finden Sie auf der Bild-Kunst Webseite.
Melden Sie online über das Online-Meldeportal.


Mentoring-Programm „Frauen in Kultur & Medien“ - Bewerbungsfrist: 31. Mai 2021


Die Ausschreibung für die 5. Runde des Mentoring-Programm „Frauen in Kultur & Medien“ ist nun online. Insgesamt stehen in dieser Runde 26 Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Verlag, Kino, Oper, Design, Kommunikation, Theater, Musik, Bildende Kunst, Museum, Journalismus, Stiftung, Bibliothekswesen, Kultur- und Personalmanagement, Verwaltung sowie kulturelle Bildung zur Verfügung.
Bewerbungsschluss für die Mentees ist der 31. Mai 2021.
Im September starten die Tandems das Mentoring.
Das Programm läuft über sechs Monate.
Die Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Deutschen Kulturrats.

Initiative "NEUSTART KULTUR" muss dringend aufgestockt werden


Am 4.12.2020 trafen sich unter Vorsitz des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, zum dritten Mal in einer digitalen Konferenz VertreterInnen von 26 Institutionen und Verbänden der Kultur- und Kreativszene - darunter auch der Bundesverband GEDOK e. V. – sowie Kulturförderfonds. Es ging darum, Maßnahmen und Umsetzungen der vom Kulturstaatsministerium geförderte Initiative NEUSTART KULTUR gemeinsam mit denjenigen Institutionen zu bewerten, die die verschiedenen Programmlinien entwickelten, Bewerbungen annehmen und die Förderauswahl treffen. In der PM des Deutschen Kulturrates vom 04.12.2020 heißt es u.a. dazu:

„Die Nachfrage nach dem Programm [i.e. Förderinitiative Neustart Kultur] ist sehr groß und übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem. Die Förderquote beträgt derzeit je nach Einzelprogramm zwischen 12% und 30%. Das heißt, dass zwischen 88% und 70% der Antragssteller in den bereits bewilligten Programmen leider nicht berücksichtigt werden konnten. Das zeigt, dass die Mittel für NEUSTART KULTUR dringend aufgestockt werden müssen.

Ein wichtiges weiteres Ergebniss des Treffens war, dass die Abrechnung der Mittel nicht schon bis Februar 2022, sondern erst im Sommer vorgelegt werden müssen. Damit können die geförderten Kulturprojekte bis zum 31.12.2021 laufen, das ist gerade angesichts des 2. Lockdowns sehr wichtig.“


Ida Dehmel Literaturpreis 2020 der GEDOK und GEDOK Literaturförderpreis 2020 vergeben


Mit dem Ida Dehmel Literaturpreis 2020 der GEDOK wird die Schriftstellerin Ulrike Draesner (Berlin) ausgezeichnet. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Den mit 5.000 Euro ausgestatteten GEDOK Literaturförderpreis 2020 erhält die Autorin Franziska Ruprecht (München). Die beiden GEDOK Literaturpreise werden seit 2007 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Die diesjährige Preisverleihung war für Freitag, den 6. November, 19.00 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, geplant, musste aber leider aufgrund der Einschränkungen durch die aktuelle Corona-Pandemie abgesagt werden.

Die Pressemitteilung zur Preisvergabe finden Sie auf unserer Website unter "PRESSE - Pressemitteilungen und Festreden".

GEDOK FormART 2020 Elke und Klaus Oschmann Preis verliehen


Mit dem „GEDOK FormART 2020 Elke und Klaus Oschmann Preis“ wurden die Künstlerinnen Heidi Degenhardt (Porzellan, GEDOK Reutlingen), Christiane Pott (Schmuck, GEDOK München) und Margret Schopka (temporäre Inszenierung, GEDOK A46/Düsseldorf) ausgezeichnet.

Die Pressemitteilung zur Preisvergabe finden Sie auf unserer Website unter "PRESSE - Pressemitteilungen und Festreden".

Weitere nützliche Informationen finden Sie auf unserer Website unter "AKTUELL - Corona-Pandemie".


Wir nehmen Abschied von Heralde Schmitt-Ulms (1941 – 2020)


Eine von uns, ein langjähriges Mitglied der GEDOK in Hannover, eine engagierte Künstlerin, verlässlich-präsent und kreativ-fantasievoll, ist von uns gegangen: Heralde Schmitt-Ulms. Eine aktive Mitstreiterin und Kämpferin hat ihren letzten und schwersten Kampf gegen eine tückische Krankheit am 15. März 2020 verloren. Wir sind betroffen und halten inne, unser Mitgefühl gilt ihrer Familie.

Nachruf der GEDOK NiedersachsenHannover e. V.
Nachruf des Bundesverbands GEDOK e. V.



„Ida Dehmel-Kunstpreis der GEDOK“ im Kunstmuseum Bonn verliehen


Am 4. März 2020 wurde der neue „Ida Dehmel-Kunstpreis der GEDOK“ im Kunstmuseum Bonn verliehen. Eine unabhängige Fachjury hatte den Preis für Bildende Kunst am 11. November 2020 der Konzeptkünstlerin Susanne Krell, GEDOK Bonn zugesprochen. Im Rahmen der Preisverleihung wurde die Ausstellung „zur zeit_und weiter“ mit Werken der Künstlerin eröffnet.

Susanne Krell arbeitet in verschiedenen Ausdrucksformen, vorrangig in der Technik der Frottage. Sie sammelt Spuren auf Steinoberflächen von Bauten an nahen und fernen Orten der Welt, die sie gezielt aufsucht oder zufällig findet. Die örtlichen Bezüge stellen die Bedeutung von Erinnerungskultur, einen kritischen Umgang mit Phänomenen der Gegenwart und weltoffene Zukunftsfragen ins Zentrum des künstlerischen Schaffens.

Ein Preisgericht aus namhaften Vertreterinnen der Kunst- und Museumswelt kam einstimmig zu dem Ergebnis, dass Susanne Krells Werk in herausragender Weise den Kriterien der Preisauslobung entspricht und in der Reife seiner Setzungen, der Breite und Relevanz der thematischen Aspekte sowie in der Kontinuität ihrer Befassung überzeugt. Besondere Erwähnung fanden zudem die Arbeiten von Elisabeth Heindl (GEDOK München) und Simone Fezer (GEDOK Hamburg).

Der Preis ist mit 5.000,-- EUR dotiert. Die Ausstellung wurde gefördert aus dem Nachlass von Charlotte Dietrich.

GEDOK FormART Elke und Klaus Oschmann Preis 2020

2020 und zum 150. Geburtstag der GEDOK-Gründerin Ida Dehmel schreibt der Bundesverband GEDOK e. V. zum achten Mal den „GEDOK FormART Elke und Klaus Oschmann Preis“ aus. Mit dem Preis werden hochqualifizierte Künstlerinnen der GEDOK im Bereich Angewandte Kunst/ArtDesign ausgezeichnet. Der FormART Elke und Klaus Oschmann Preis soll dem Werk der ausgezeichneten Künstlerinnen Anerkennung verschaffen und ihren Weg in die Öffentlichkeit unterstützen.

Die Stifterinnen des Preises, Frau Anna Oschmann und Frau Berta Rieder, haben den GEDOK FormART Preis mit insgesamt 10.000 EUR ausgestattet. Die Summe ist aufgeteilt in dreimal 2.000 EUR die auf Beschluss einer Fachjury an drei Künstlerinnen vergeben werden, die in den unterschiedlichen Bereichen der Angewandten Kunst/ArtDesign arbeiten. Der Bundesverband GEDOK e. V. benennt die Fachjury zur Auswahl der Preisträgerinnen und der Ausstellungsteilnehmerinnen.

Die Preisträgerinnen zeigen ihre Werke in einer Ausstellung zusammen mit ca. 25 ausgewählten Bewerberinnen des Wettbewerbs vom 11. bis 26. September 2020 in der Galerie Handwerk - Handwerkskammer für München und Oberbayern in München.



Ida Dehmel-Kunstpreis der GEDOK 2020


Aus Anlass des 150. Geburtstages von Ida Dehmel (1870 – 1942) lobt der Bundesverband GEDOK, Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., einen Sonderpreis für Bildende Kunst aus. Drei ehemalige Präsidentinnen des Bundesverbandes GEDOK, Dr. Renate Massmann, Kathy Kaaf und Ingrid Scheller, stiften diesen Preis als Zeichen einer zukunftsweisenden Solidarität zwischen Kunstförderinnen und Künstlerinnen im Gedenken an das Lebenswerk von Ida Dehmel als Mäzenin und Gründerin des einzigartigen GEDOK-Netzwerkes.

Der 2020 ausgelobte Ida Dehmel-Kunstpreis der GEDOK zeichnet das schöpferische Lebenswerk einer Künstlerin aus, die in der Bildenden Kunst (auch) über einen transdisziplinären Zugang zu herausragenden Ausdrucksformen als Auseinandersetzung mit Gegenwartsthemen gefunden hat.



GEDOK Komponistinnen Wettbewerb 2020

GEDOK Musikpreis im Ida Dehmel-Jahr


Der Bundesverband GEDOK, Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., vergibt im Rahmen eines Wettbewerbs erstmalig den GEDOK Musikpreis an Komponistinnen ohne Altersbeschränkung. Der GEDOK Musikpreis 2020 wurde als Wettbewerb für Komponistinnen ausgelobt. Die eingereichten Arbeiten mit der Besetzungsmöglichkeit Solo, Duo oder Trio sollten Bezüge zu Werken von Komponistinnen aufweisen, deren Lebensdaten sich mit der Lebenszeit Ida Dehmels überschneiden.

Eine Fachjury vergab am 21.2.2020 den
1. Preis für ALUSRURSULA (Fagott) an Mayako Kubo
2. Preis für Alma (Sopran, Klarinette und Klavier) an Lina Tonia
3. Preis für From Far away .... to far away (Akkordeon) an Min Hee Kim

und sprach sieben Anerkennungen mit Aufführungsempfehlung aus.

Das Konzert mit Uraufführungen fand am Samstag, 12. September 2020 im kleinen Saal des Konzerthauses Gasteig, München, statt.

Programmheft


Künstlerinnen für die Zukunft: Interdisziplinäre Aktionen im öffentlichen Raum



Die GEDOK Karlsruhe lädt alle Regionalgruppen der GEDOK dazu ein, sich im Laufe des Ida Dehmel-Jahres 2020 bei einem Projekt zum Jahresthema des Bundesverbandes GEDOK e.V. zu beteiligen, mit dem wir an Ida Dehmels zukunftsweisenden Einsatz für die Chancengleichheit von Künstlerinnen und unser gegenwärtiges Engagement für die Gestaltung der Zukunft hinweisen wollen. Interessierte Regionalgruppen sind eingeladen, Frau Sabine Schäfer, 2. Vorsitzende der GEDOK Karlsruhe, zu kontaktieren.


Am 11. Juni 2019 verstarb unerwartet Frau Gabriele Vossebein

Nachruf



Am 11. Juni 2019 verstarb unerwartet Frau Gabriele Vossebein, geb. Simon, die der GEDOK e. V. seit vielen Jahrzehnten eng verbunden war. Wir nehmen Abschied von unserem hochgeschätzten Mitglied und einer Mäzenin für die Rechte von Frauen, speziell für deren Gleichberechtigung auf den verschiedenen Gebieten künstlerischen Schaffens. Der Verband der „Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK) e. V.“ verdankt Gabriele Vossebein langjährige Unterstützung als engagierte Kunstförderin. Diesem Anliegen verlieh sie 1988 Ausdruck durch die Stiftung des „Dr.-Theobald-Simon-Preises“ zu Ehren ihres Vaters, selbst erfolgreicher Unternehmer und Kunstkenner. Der bis jetzt jährlich verliehene GEDOK-Kunstpreis erlangte inzwischen in der Kunstwelt beachtliches Renommée. Er steht auch für vorbildliches privates Mäzenatentum, welches die Ideale eines sozial und kreativ orientierten Verantwortungsbewusstseins generationsübergreifend in die Zukunft tradiert – sowohl in der Region als auch landesweit.

Im Dienst der Kunst und der Sache der Künstlerinnen werden wir uns der treuen Unterstützung unserer Mäzenin Gabriele Vossebein stets mit großer Dankbarkeit erinnern. Wir trauern mit ihren Hinterbliebenen um den Verlust eines weitherzigen und großzügigen Menschen.

Für den Bundesverband GEDOK e. V.

Dr. habil. Ursula Toyka
Präsidentin

Bonn, den 24. Juni 2019



Gleichberechtigung von Künstlerinnen ist noch nicht erreicht

Mit der Aktion „100 Stimmen – 100 Jahre deutsches Frauenwahlrecht 2019“ rief der Deutsche Frauenrat seine Mitgliedsverbände auf, ein kurzes Video-Statement abzugeben. Diese 100 Botschaften wurden am 17. Januar 2019 im Deutschen Bundestag präsentiert. Seit rund 90 Jahren kämpft die GEDOK e. V. für die gleichberechtigte Anerkennung und Förderung von Künstlerinnen aller Sparten. Die Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e. V., Dr. habil. Ursula Toyka-Fuong, fasste die wichtigsten Zielsetzungen der GEDOK zusammen. Neugierig? Hier geht es zu ihrem Statement.

Gestaltung des LOGOS „Ida Dehmel-Jahr 2020“



AUSSCHREIBUNG


Im Jahr 2020 feiert die GEDOK den 150. Geburtstag ihrer Gründerin Ida Dehmel (1870 – 1942). Aus diesem besonderen Anlass wird der Bundesverband GEDOK e. V. umfängliche Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Bis zum 1. Mai 2019 konnten GEDOK-Künstlerinnen aller GEDOK-Regionalgruppen Entwürfe eines Logos, mit dem auf die besondere Bedeutung des Jubiläums und die damit verbundenen Veranstaltungen hingewiesen werden kann, einreichen.

Aus den zahlreichen Einreichungen hat sich der Vorstand für den Briefmarkenentwurf der Künstlerin Regine Bonke (GEDOK Schleswig-Holstein) entschieden.

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei allen teilnehmenden Künstlerinnen für ihre Einreichungen.



Prof. Ulrike Rosenbach ist Ehrenmitglied der GEDOK e. V.

Am 16.2.2019 wurde Frau Prof. Ulrike Rosenbach zum Ehrenmitglied der GEDOK, des Verbandes der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V. ernannt und erhielt von der Präsidentin des Bundesverbandes, Priv. Doz. Dr. Ursula Toyka, die Ehrenurkunde.

Ulrike Rosenbach, die bereits 1976 eine Schule für Kreativen Feminismus gründete, war 2012 bis 2018 GEDOK-Präsidentin. Als erste Medienkünstlerin in Deutschland prägte sie mit ihren Arbeiten seit den frühen 1970er Jahren die Videokunst, war zweimalige Teilnehmerin an der Kasseler documenta (1977 und 1987) und wirkte ab 1989 als Professorin für Neue Künstlerische Medien an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken, von 1990 bis 1993 als deren Rektorin. 2016 wurde sie in die Berliner Akademie der Künste als Mitglied der Sektion Bildende Kunst berufen. Ihre Werke - neben Video (-Skulptur, -Performance) auch Fotografie und Zeichnung - waren weltweit in Ausstellungen zu sehen und befinden sich in internationalen Sammlungen. Es sind mediale Bilder, mit denen Ulrike Rosenbach vor allem weibliche Existenz als Tradition von Geschichte, Mythen, Ritualen und als Klischee vom Bild der Frau untersucht und reflektiert.

"100 Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht"

Am 17.1.2019 präsentierte der Deutsche Frauenrat im Parlament eine Video-Aufzeichnung mit "100 Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht". Die Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e. V., Priv. Doz. Dr. Ursula Toyka, gab dazu einen kurzen Filmbeitrag zur Position ihres Verbandes ab .


Dr. habil. Ursula Toyka ist neue Präsidentin des Bundesverbands GEDOK e. V.

Zur neuen Präsidentin der GEDOK e. V. wurde am 15.9.2018 die Kunsthistorikerin Dr. habil. Ursula Toyka, Privatdozentin und Sachverständige für die Kunst Ostasiens (China, Japan, Korea) gewählt. Sie ist als wissenschaftliche Autorin international bekannt und kuratierte zahlreiche Kunstausstellungen im In- und Ausland.

Dr. Gerlinde Förster erhielt das Bundesverdienstkreuz

Dr. Gerlinde Förster, GEDOK Brandenburg, wurde im Januar 2019 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Damit wird sie für ihre besonderen Verdienste und ihr außerordentliches Engagement gewürdigt.

Im Rahmen der feierlichen Aushändigung des Verdienstordens sagte Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: „Gerlinde Förster hat mit außerordentlich großem Engagement den brandenburgischen Landesverband der Gemeinschaft der deutschen und österreichischen Künstlerinnen und Kunstfördernden aufgebaut und geprägt. Die GEDOK ist seit 25 Jahren eine wichtige Stimme der Künstlerinnen im Land und setzt sich tatkräftig für die Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Mit zahlreichen beeindruckenden Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstprojekten hat Gerlinde Förster zudem Werke von Künstlerinnen in Szene gesetzt – ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das interdisziplinäre Kunstprojekt ‘Die Dinge‘, mit dem brandenburgische Kulturorte neu belebt und unterschiedliche  Perspektiven künstlerisch beleuchtet werden. Mit ihrem jahrzehntelangen Einsatz hat Gerlinde Förster maßgeblich dazu beigetragen, dass ostdeutsche Künstlerinnen in den vergangenen Jahren bundesweit zu Recht wieder vermehrt Aufmerksamkeit erhalten.“

Wir gratulieren herzlich!

Dorothea Frigo wurde ausgezeichnet mit dem GEDOK-Kunstpreis 2018

Trägerin des Kunstpreises des Bundesverbandes GEDOK e. V. „Dr.-Theobald-Simon-Preis 2018“ ist Dorothea Frigo, Mitglied der GEDOK München.

Dorothea Frigo, Jahrgang 1949, studierte an der Akademie der Künste München. Seit über zwanzig Jahren ist sie Mitglied der GEDOK München und hat eine lebendige, vielfältige Vita mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie Projekten an Bauwerken und im Außenraum. Die ausgebildete Bildhauerin weist ein vierzigjähriges Werk vor, das sich in der Bandbreite von klassisch abstrakter Plastik zu experimentellen Objekten und Installationen erstreckt.

Das Urteil der Jury bezieht sich vor allem auf „die äußerst zeitgemäße Art ihrer Werke und spannende Divergenz der Materialien, die mit heutigem Standard gemessen eine aktuelle plastische Ästhetik bedeuten.“

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung:
Der „Dr.-Theobald-Simon-Preis 2018“ wurde am 14. September 2018 anlässlich der GEDOK Mitgliederversammlung im Kunstraum der Stadt Köln WERFT 5 (Rhenania Kunsthaus am Rheinauhafen) im Beisein der Stifterin Gabriele Vossebein-Simon vergeben. Mit der Preisverleihung wurde die Ausstellung der Preisträgerin eröffnet zusammen mit Werken der Künstlerinnen Lyoudmila Milanova (GEDOK Köln) und Kathrin Partelli (GEDOK München), die von der Wettbewerbsjury als interessante jüngere Positionen für die Ausstellung benannt wurden.

Seit 2004 schreibt der Bundesverband GEDOK e. V. zum fünften Mal bundesweit diesen Preis für Bildende Kunst aus. Der Preis ermöglicht die kontinuierliche Weiterführung des Fördergedankens der GEDOK, hoch qualifizierten Künstlerinnen – unabhängig von Alter und Lebensphase – den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern und einem herausragenden Werk Anerkennung zu verschaffen.

Die ehemalige Fachbeirätin für Bildende Kunst in der GEDOK Bonn, Gabriele Vossebein, stiftet den Preis seit 1988 im Gedenken an ihren Vater, Dr. Theobald Simon, für Künstlerinnen der GEDOK Bonn. Seit 2004 erfolgt die Ausschreibung im zweijährigen Wechsel mit dem Bundesverband GEDOK e. V. für Künstlerinnen bundesweit.