Aktuell


GEDOK FormART Elke und Klaus Oschmann Preis 2020


2020 und zum 150. Geburtstag der GEDOK-Gründerin Ida Dehmel schreibt der Bundesverband GEDOK e.V. zum achten Mal den „GEDOK FormART Elke und Klaus Oschmann Preis“ aus. Mit dem Preis werden hochqualifizierte Künstlerinnen der GEDOK im Bereich Angewandte Kunst/ArtDesign ausgezeichnet. Der FormART Elke und Klaus Oschmann Preis soll dem Werk der ausgezeichneten Künstlerinnen Anerkennung verschaffen und ihren Weg in die Öffentlichkeit unterstützen.

Die Stifterinnen des Preises, Frau Anna Oschmann und Frau Berta Rieder, haben den GEDOK FormART Preis mit insgesamt 10.000 EUR ausgestattet. Die Summe ist aufgeteilt in dreimal 2.000 EUR die auf Beschluss einer Fachjury an drei Künstlerinnen vergeben werden, die in den unterschiedlichen Bereichen der Angewandten Kunst/ArtDesign arbeiten.

Der Bundesverband GEDOK e.V. benennt die Fachjury zur Auswahl der Preisträgerinnen und der Ausstellungsteilnehmerinnen. Die Preisträgerinnen zeigen ihre Werke in einer Ausstellung zusammen mit ca. 25 ausgewählten Bewerberinnen des Wettbewerbs vom 11. bis 26. September 2020 in der Galerie Handwerk - Handwerkskammer für München und Oberbayern in München.

Nur GEDOK-Mitglieder können sich bewerben. Mit der Abgabe der Bewerbung erkennt die Teilnehmerin die Wettbewerbsbedingungen an.
Bewerbungsschluss: 6. März 2020 (Datum des Poststempels)

Ausschreibung
Bewerbungsformblatt



Ida Dehmel Literaturpreis und GEDOK Literaturförderpreis


AUSSCHREIBUNG



Der GEDOK Bundesverband lobt für das Jahr 2020 wieder zwei Literaturpreise aus.

Der Ida Dehmel Literaturpreis wurde 1968 und der GEDOK Literaturförderpreis 1971 begründet. Stifter und Träger ist der Bundesverband GEDOK e.V., die Preisgelder wurden in den Vorjahren vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bereitgestellt.

Ida Dehmel Literaturpreis
Der Ida Dehmel Literaturpreis wird für das Lebenswerk einer deutschsprachigen Autorin/literarischen Biographin verliehen. Die Preisträgerin 2020 erklärt sich bereit, bei der nächsten Ausschreibung der GEDOK Literaturpreise nach Möglichkeit als Jurymitglied tätig zu werden. Beim Ida Dehmel Literaturpreis orientiert sich die Jury anhand der Veröffentlichungen.

GEDOK Literaturförderpreis
Der GEDOK Literaturförderpreis wird für die literarischen Arbeiten einer deutschsprachigen, überregional noch nicht bekannten Autorin vergeben. Auflage für den GEDOK Literaturförderpreis 2020 ist, dass sich die vorgeschlagene Kandidatin/Autorin in einem bereits veröffentlichten Werk oder in einem Manuskript (Prosa/Lyrik) mit dem Thema „Unbeugsame Frauen“ befasst hat. Für den GEDOK Literaturförderpreis sind der Jury Textproben von 20-30 Seiten online einzureichen.

Ausschreibung
Bewerbungsformblatt


IDA DEHMEL-Kunstpreis der GEDOK 2020


AUSSCHREIBUNG


Aus Anlass des 150. Geburtstages von Ida Dehmel (1870 – 1942) lobt der Bundesverband GEDOK, Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., einen Sonderpreis für Bildende Kunst aus. Drei ehemalige Präsidentinnen des Bundesverbandes GEDOK, Dr. Renate Massmann, Kathy Kaaf und Ingrid Scheller, stiften diesen Preis als Zeichen einer zukunftsweisenden Solidarität zwischen Kunstförderinnen und Künstlerinnen im Gedenken an das Lebenswerk von Ida Dehmel als Mäzenin und Gründerin des einzigartigen GEDOK-Netzwerkes.

Der 2020 ausgelobte IDA DEHMEL-Kunstpreis der GEDOK zeichnet das schöpferische Lebenswerk einer Künstlerin aus, die in der Bildenden Kunst (auch) über einen transdisziplinären Zugang zu herausragenden Ausdrucksformen als Auseinandersetzung mit Gegenwartsthemen gefunden hat.

Der Preis:
Der Preis ist mit 5.000,-- EUR dotiert und wird am Mittwoch, den 4. März 2020 in Bonn verliehen. Verbunden mit der Preisverleihung ist eine Werkausstellung der Preisträgerin im Kunstmuseum der Stadt Bonn im März 2020.

Teilnahmebedingungen:
Die Bewerberin muss mindestens zwei Jahre Mitglied einer GEDOK-Regionalgruppe sein. Eine Wiederbewerbung ist möglich.

Bewerbungsfrist:
Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 28. Oktober 2019 (Poststempel) einzureichen an die Adresse:
Bundesverband GEDOK e. V., Geschäftsstelle, Haus der Kultur, Weberstraße 59 a, 53113 Bonn

Weitere Informationen:
Die vollständige Ausschreibung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsformular


GEDOK Komponistinnen Wettbewerb 2020

GEDOK Musikpreis im Ida-Dehmel-Jahr


AUSSCHREIBUNG


Der Bundesverband der GEDOK, Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., vergibt im Rahmen eines Wettbewerbs erstmalig den GEDOK Musikpreis an Komponistinnen ohne Altersbeschränkung. Jede Komponistin kann ein Werk einreichen. Das Werk soll noch nicht aufgeführt und auch nicht bei einem anderen Wettbewerb prämiert worden sein.

Im Jahr 2020 gedenkt die GEDOK besonders ihrer Gründerin, der Kunstförderin und Frauenrechtlerin Ida Dehmel (1870-1942), und ihres 150. Geburtstags. Die für den Wettbewerb eingereichten Kompositionen sollen einen Bezug zu Werken von Komponistinnen der Zeit haben, in der Ida Dehmel lebte, besonders zu Werken von Komponistinnen der Zeit ab 1926, dem Gründungsjahr der GEDOK.

Eine Auswahl-Liste mit Namen von Komponistinnen vom Beginn des 20. Jahrhunderts und entsprechende Links kann unter gedok@gedok.de angefordert werden.

Der Wettbewerb ist für folgende Besetzungen mit Musikerinnen verschiedener GEDOK-Gruppen in Deutschland ausgeschrieben:

Solo:
Klarinette
Fagott / Kontrafagott
Akkordeon
Klavier
Gitarre

Duo:
Oboe und Akkordeon
Sopran und Fagott / Kontrafagott
Saxofon (Sopran/Alt) und Fagott
Violine und Klavier
Klavier vierhändig
Sopran und Gitarre

Trio:
Sopran Saxofon (Sopran/Alt) und Fagott / Kontrafagott
Sopran, Klarinette und Klavier

Die Einbeziehung elektroakustischer Mittel ist gestattet, muss aber von den Komponistinnen für die Aufführung selbst organisiert werden. Die Verwendung von visuellen interdisziplinären Mitteln wie zum Beispiel Videoprojektion oder die Einbeziehung szenischer Elemente ist nicht vorgesehen. Wir bitten um Angabe des Werkes (Titel, Komponistin), worauf sich die Komposition bezieht.

Dauer:
Die eingereichten Werke sollen eine Dauer von 10 Minuten nicht überschreiten.

Es werden insgesamt drei Preise vergeben:
1. Preis 2500 €
2. Preis 1500 €
3. Preis 1000 €

Preisverleihung und Aufführung:
Die Preisverleihung und Aufführung der Werke der drei Preisträgerinnen finden im Rahmen des GEDOK Bundeskonzertes im Stadtmuseum in München am 12. September 2020 statt.

Die Auswahl trifft eine fachkundige Jury. Die Entscheidung der Jury kann nicht mit rechtlichen Mitteln angefochten werden.

Einzureichen sind ausschließlich auf digitalem Weg:

Partitur in pdf-Format
Künstlerische Vita
Kurzes Werkverzeichnis
Erklärung, dass die einreichende Komponistin über alle Rechte am eingereichten Material verfügt und in keiner Weise die Rechte anderer Personen verletzt.

Die Unterlagen sind einzureichen an:
Bundesverband GEDOK e. V.
gedok@gedok.de
www.GEDOK.de

Rückfragen per E-Mail sind an gedok@gedok.de möglich.

Einsendeschluss:
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020 (Eingangsdatum)


Der Komponistinnen Wettbewerb ist ein Projekt des GEDOK Bundesverbandes.
Bonn, im Juni 2019


Bundestagung der GEDOK e. V.


Die Bundestagung der GEDOK e. V. fand vom 13. bis 15. September 2019 in Berlin statt. Informationen zu dem Programm erhalten Sie unter gedok@gedok.de



Am 11. Juni 2019 verstarb unerwartet Frau Gabriele Vossebein

Nachruf



Am 11. Juni 2019 verstarb unerwartet Frau Gabriele Vossebein, geb. Simon, die der GEDOK e. V. seit vielen Jahrzehnten eng verbunden war. Wir nehmen Abschied von unserem hochgeschätzten Mitglied und einer Mäzenin für die Rechte von Frauen, speziell für deren Gleichberechtigung auf den verschiedenen Gebieten künstlerischen Schaffens. Der Verband der „Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK) e. V.“ verdankt Gabriele Vossebein langjährige Unterstützung als engagierte Kunstförderin. Diesem Anliegen verlieh sie 1988 Ausdruck durch die Stiftung des „Dr.-Theobald-Simon-Preises“ zu Ehren ihres Vaters, selbst erfolgreicher Unternehmer und Kunstkenner. Der bis jetzt jährlich verliehene GEDOK-Kunstpreis erlangte inzwischen in der Kunstwelt beachtliches Renommée. Er steht auch für vorbildliches privates Mäzenatentum, welches die Ideale eines sozial und kreativ orientierten Verantwortungsbewusstseins generationsübergreifend in die Zukunft tradiert – sowohl in der Region als auch landesweit.

Im Dienst der Kunst und der Sache der Künstlerinnen werden wir uns der treuen Unterstützung unserer Mäzenin Gabriele Vossebein stets mit großer Dankbarkeit erinnern. Wir trauern mit ihren Hinterbliebenen um den Verlust eines weitherzigen und großzügigen Menschen.

Für den Bundesverband GEDOK e. V.

Dr. habil. Ursula Toyka
Präsidentin

Bonn, den 24. Juni 2019



Gleichberechtigung von Künstlerinnen ist noch nicht erreicht

Mit der Aktion „100 Stimmen – 100 Jahre deutsches Frauenwahlrecht 2019“ rief der Deutsche Frauenrat seine Mitgliedsverbände auf, ein kurzes Video-Statement abzugeben. Diese 100 Botschaften wurden am 17. Januar 2019 im Deutschen Bundestag präsentiert. Seit rund 90 Jahren kämpft die GEDOK e. V. für die gleichberechtigte Anerkennung und Förderung von Künstlerinnen aller Sparten. Die Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e. V., Dr. habil. Ursula Toyka-Fuong, fasste die wichtigsten Zielsetzungen der GEDOK zusammen. Neugierig? Hier geht es zu ihrem Statement.

Gestaltung des LOGOS „IDA DEHMEL JAHR 2020“



AUSSCHREIBUNG


Im Jahr 2020 feiert die GEDOK den 150. Geburtstag ihrer Gründerin Ida Dehmel (1870 – 1942). Aus diesem besonderen Anlass wird der GEDOK Bundesverband umfängliche Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Bis zum 1. Mai 2019 konnten GEDOK-Künstlerinnen aller GEDOK-Regionalgruppen Entwürfe eines Logos, mit dem auf die besondere Bedeutung des Jubiläums und die damit verbundenen Veranstaltungen hingewiesen werden kann, einreichen.

Aus den zahlreichen Einreichungen hat sich der Vorstand für den Briefmarkenentwurf der Künstlerin Regine Bonke (GEDOK Schleswig-Holstein) entschieden.

Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei allen teilnehmenden Künstlerinnen für ihre Einreichungen.



Prof. Ulrike Rosenbach ist Ehrenmitglied der GEDOK e. V.

Am 16.2.2019 wurde Frau Prof. Ulrike Rosenbach zum Ehrenmitglied des Verbandes der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK) e. V. ernannt und erhielt von der Präsidentin des Verbandes, Priv. Doz. Dr. Ursula Toyka, die Ehrenurkunde.


"100 Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht"

Am 17.1.2019 präsentierte der Deutsche Frauenrat im Parlament eine Video-Aufzeichnung mit "100 Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht". Die Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e. V., Priv. Doz. Dr. Ursula Toyka, gab dazu einen kurzen Filmbeitrag zur Position ihres Verbandes ab .


Dr. habil. Ursula Toyka ist neue Präsidentin der Bundes-GEDOK e. V.

Zur neuen Präsidentin der GEDOK e. V. wurde am 15.9.2018 die Kunsthistorikerin Dr. habil. Ursula Toyka, Privatdozentin und Sachverständige für die Kunst Ostasiens (China, Japan, Korea) gewählt. Sie ist als wissenschaftliche Autorin international bekannt und kuratierte zahlreiche Kunstausstellungen im In- und Ausland.

Dr. Gerlinde Förster erhielt das Bundesverdienstkreuz

Dr. Gerlinde Förster, GEDOK Brandenburg, wurde im Januar 2019 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Damit wird sie für ihre besonderen Verdienste und ihr außerordentliches Engagement gewürdigt.

Im Rahmen der feierlichen Aushändigung des Verdienstordens sagte Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: „Gerlinde Förster hat mit außerordentlich großem Engagement den brandenburgischen Landesverband der Gemeinschaft der deutschen und österreichischen Künstlerinnen und Kunstfördernden aufgebaut und geprägt. Die GEDOK ist seit 25 Jahren eine wichtige Stimme der Künstlerinnen im Land und setzt sich tatkräftig für die Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Mit zahlreichen beeindruckenden Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstprojekten hat Gerlinde Förster zudem Werke von Künstlerinnen in Szene gesetzt – ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das interdisziplinäre Kunstprojekt ‘Die Dinge‘, mit dem brandenburgische Kulturorte neu belebt und unterschiedliche  Perspektiven künstlerisch beleuchtet werden. Mit ihrem jahrzehntelangen Einsatz hat Gerlinde Förster maßgeblich dazu beigetragen, dass ostdeutsche Künstlerinnen in den vergangenen Jahren bundesweit zu Recht wieder vermehrt Aufmerksamkeit erhalten.“

Wir gratulieren herzlich!

Dorothea Frigo wurde ausgezeichnet mit dem GEDOK-Kunstpreis 2018

Trägerin des Kunstpreises des Bundesverbandes GEDOK e. V. „Dr.-Theobald-Simon-Preis 2018“ ist Dorothea Frigo, Mitglied der GEDOK München.

Dorothea Frigo, Jahrgang 1949, studierte an der Akademie der Künste München. Seit über zwanzig Jahren ist sie Mitglied der GEDOK München und hat eine lebendige, vielfältige Vita mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie Projekten an Bauwerken und im Außenraum. Die ausgebildete Bildhauerin weist ein vierzigjähriges Werk vor, das sich in der Bandbreite von klassisch abstrakter Plastik zu experimentellen Objekten und Installationen erstreckt.

Das Urteil der Jury bezieht sich vor allem auf „die äußerst zeitgemäße Art ihrer Werke und spannende Divergenz der Materialien, die mit heutigem Standard gemessen eine aktuelle plastische Ästhetik bedeuten.“

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung:
Der „Dr.-Theobald-Simon-Preis 2018“ wurde am 14. September 2018 anlässlich der GEDOK Mitgliederversammlung im Kunstraum der Stadt Köln WERFT 5 (Rhenania Kunsthaus am Rheinauhafen) im Beisein der Stifterin Gabriele Vossebein-Simon vergeben. Mit der Preisverleihung wurde die Ausstellung der Preisträgerin eröffnet zusammen mit Werken der Künstlerinnen Lyoudmila Milanova (GEDOK Köln) und Kathrin Partelli (GEDOK München), die von der Wettbewerbsjury als interessante jüngere Positionen für die Ausstellung benannt wurden.

Seit 2004 schreibt der Bundesverband GEDOK e. V. zum fünften Mal bundesweit diesen Preis für Bildende Kunst aus. Der Preis ermöglicht die kontinuierliche Weiterführung des Fördergedankens der GEDOK, hoch qualifizierten Künstlerinnen – unabhängig von Alter und Lebensphase – den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern und einem herausragenden Werk Anerkennung zu verschaffen.

Die ehemalige Fachbeirätin für Bildende Kunst in der GEDOK Bonn, Gabriele Vossebein, stiftet den Preis seit 1988 im Gedenken an ihren Vater, Dr. Theobald Simon, für Künstlerinnen der GEDOK Bonn. Seit 2004 erfolgt die Ausschreibung im zweijährigen Wechsel mit dem Bundesverband GEDOK e. V. für Künstlerinnen bundesweit.