Aktuelles


IDA DEHMEL-Kunstpreis der GEDOK 2020


AUSSCHREIBUNG


Aus Anlass des 150. Geburtstages von Ida Dehmel (1870 – 1942) lobt der Bundesverband GEDOK, Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., einen Sonderpreis für Bildende Kunst aus. Drei ehemalige Präsidentinnen des Bundesverbandes GEDOK, Dr. Renate Massmann, Kathy Kaaf und Ingrid Scheller, stiften diesen Preis als Zeichen einer zukunftsweisenden Solidarität zwischen Kunstförderinnen und Künstlerinnen im Gedenken an das Lebenswerk von Ida Dehmel als Mäzenin und Gründerin des einzigartigen GEDOK-Netzwerkes.

Der 2020 ausgelobte IDA DEHMEL-Kunstpreis der GEDOK zeichnet das schöpferische Lebenswerk einer Künstlerin aus, die in der Bildenden Kunst (auch) über einen transdisziplinären Zugang zu herausragenden Ausdrucksformen als Auseinandersetzung mit Gegenwartsthemen gefunden hat.

Der Preis:
Der Preis ist mit 5.000,-- EUR dotiert und wird am Mittwoch, den 4. März 2020 in Bonn verliehen. Verbunden mit der Preisverleihung ist eine Werkausstellung der Preisträgerin im Kunstmuseum der Stadt Bonn im März 2020.

Teilnahmebedingungen:
Die Bewerberin muss mindestens zwei Jahre Mitglied einer GEDOK-Regionalgruppe sein. Eine Wiederbewerbung ist möglich.

Bewerbungsfrist:
Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 28. Oktober 2019 (Poststempel) einzureichen an die Adresse:
Bundesverband GEDOK e. V., Geschäftsstelle, Haus der Kultur, Weberstraße 59 a, 53113 Bonn

Weitere Informationen:
Die vollständige Ausschreibung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsformular


GEDOK Komponistinnen Wettbewerb 2020

GEDOK Musikpreis im Ida-Dehmel-Jahr


AUSSCHREIBUNG


Der Bundesverband der GEDOK, Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden e. V., vergibt im Rahmen eines Wettbewerbs erstmalig den GEDOK Musikpreis an Komponistinnen ohne Altersbeschränkung. Jede Komponistin kann ein Werk einreichen. Das Werk soll noch nicht aufgeführt und auch nicht bei einem anderen Wettbewerb prämiert worden sein.

Im Jahr 2020 gedenkt die GEDOK besonders ihrer Gründerin, der Kunstförderin und Frauenrechtlerin Ida Dehmel (1870-1942), und ihres 150. Geburtstags. Die für den Wettbewerb eingereichten Kompositionen sollen einen Bezug zu Werken von Komponistinnen der Zeit haben, in der Ida Dehmel lebte, besonders zu Werken von Komponistinnen der Zeit ab 1926, dem Gründungsjahr der GEDOK.

Eine Auswahl-Liste mit Namen von Komponistinnen vom Beginn des 20. Jahrhunderts und entsprechende Links kann unter gedok@gedok.de angefordert werden.

Der Wettbewerb ist für folgende Besetzungen mit Musikerinnen verschiedener GEDOK-Gruppen in Deutschland ausgeschrieben:

Solo:
Klarinette
Fagott / Kontrafagott
Akkordeon
Klavier
Gitarre

Duo:
Oboe und Akkordeon
Sopran und Fagott / Kontrafagott
Saxofon (Sopran/Alt) und Fagott
Violine und Klavier
Klavier vierhändig
Sopran und Gitarre

Trio:
Sopran Saxofon (Sopran/Alt) und Fagott / Kontrafagott
Sopran, Klarinette und Klavier

Die Einbeziehung elektroakustischer Mittel ist gestattet, muss aber von den Komponistinnen für die Aufführung selbst organisiert werden. Die Verwendung von visuellen interdisziplinären Mitteln wie zum Beispiel Videoprojektion oder die Einbeziehung szenischer Elemente ist nicht vorgesehen.

Dauer:
Die eingereichten Werke sollen eine Dauer von 10 Minuten nicht überschreiten.

Es werden insgesamt drei Preise vergeben:
1. Preis 2500 €
2. Preis 1500 €
3. Preis 1000 €

Preisverleihung und Aufführung:
Die Preisverleihung und Aufführung der Werke der drei Preisträgerinnen finden im Rahmen des GEDOK Bundeskonzertes im Stadtmuseum in München am 12. September 2020 statt.

Die Auswahl trifft eine fachkundige Jury. Die Entscheidung der Jury kann nicht mit rechtlichen Mitteln angefochten werden.

Einzureichen sind ausschließlich auf digitalem Weg:

Partitur in pdf-Format
Künstlerische Vita
Kurzes Werkverzeichnis
Erklärung, dass die einreichende Komponistin über alle Rechte am eingereichten Material verfügt und in keiner Weise die Rechte anderer Personen verletzt.

Die Unterlagen sind einzureichen an:
Bundesverband GEDOK e. V.
gedok@gedok.de
www.GEDOK.de

Rückfragen per E-Mail sind an gedok@gedok.de möglich.

Einsendeschluss:
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020 (Eingangsdatum)


Der Komponistinnen Wettbewerb ist ein Projekt des GEDOK Bundesverbandes.
Bonn, im Juni 2019


Bundestagung der GEDOK e. V.


Die Bundestagung der GEDOK e. V. findet vom 13. bis 15. September 2019 in Berlin statt. Die Teilnahme ist allen GEDOK-Mitgliedern offen. Informationen zu dem Programm erhalten Sie unter gedok@gedok.de



Am 11. Juni 2019 verstarb unerwartet Frau Gabriele Vossebein

Nachruf



Am 11. Juni 2019 verstarb unerwartet Frau Gabriele Vossebein, geb. Simon, die der GEDOK e. V. seit vielen Jahrzehnten eng verbunden war. Wir nehmen Abschied von unserem hochgeschätzten Mitglied und einer Mäzenin für die Rechte von Frauen, speziell für deren Gleichberechtigung auf den verschiedenen Gebieten künstlerischen Schaffens. Der Verband der „Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK) e. V.“ verdankt Gabriele Vossebein langjährige Unterstützung als engagierte Kunstförderin. Diesem Anliegen verlieh sie 1988 Ausdruck durch die Stiftung des „Dr.-Theobald-Simon-Preises“ zu Ehren ihres Vaters, selbst erfolgreicher Unternehmer und Kunstkenner. Der bis jetzt jährlich verliehene GEDOK-Kunstpreis erlangte inzwischen in der Kunstwelt beachtliches Renommée. Er steht auch für vorbildliches privates Mäzenatentum, welches die Ideale eines sozial und kreativ orientierten Verantwortungsbewusstseins generationsübergreifend in die Zukunft tradiert – sowohl in der Region als auch landesweit.

Gabriele Vossebein stammte aus Bitburg, wo ihr Vater – selbst seit der Jugend Kunstliebhaber und später begeisterter Sammler - ein Unternehmen der Brauerei-Branche erbte und ausbaute. Aufgewachsen im Geiste der Familien- und Heimatverbundenheit meisterte Gabriele Vossebein trotz manches Schicksalsschlages die Erziehung ihrer vier Kinder und erwarb sich berufliche Unabhängigkeit als Mitarbeiterin eines Medizinischen Institutes in Bonn. Dort lernte sie Anfang der 1980er Jahre auch die 1952 gegründete örtliche Regionalgruppe der GEDOK kennen und trat ihr bei. 1987 übernahm sie die ehrenamtliche Leitung der Fachgruppe Bildende Kunst der GEDOK Bonn und stiftete im Gedenken an ihren verstorbenen Vater ein Jahr später den nach ihm benannten Kunstpreis. Er galt bis 1993 zunächst Werken der Literatur, der Angewandten und Bildenden Kunst und zeichnete seit 1994 ausschließlich Werke der Bildenden Kunst aus. Seit 2004 wurde der „Dr.-Theobald-Simon-Preis“ im jährlichen Wechsel für Künstlerinnen der GEDOK Bonn und bundesweit für Künstlerinnen der 23 Regionalgruppen des Bundesverbandes GEDOK verliehen. Das Engagement der Stifterin galt neben der Preisauslobung und Organisation einer fachlichen qualifizierten Jurierung stets auch der individuellen Förderung begabter Künstlerinnen, die sich allzu oft in finanzieller Notlage befanden oder menschliche Ermutigung und Anerkennung brauchten.

Auch noch über 2004 hinaus, als die GEDOK Bonn Gabriele Vossebein zum Ehrenmitglied ernannte, unterstützte diese weiterhin Künstlerinnen auf dem Weg zur Anerkennung ihrer kreativen Leistung und ermöglichte Schenkungen ausgewählter Werke an namhafte öffentliche Sammlungen.

Im Dienst der Kunst und der Sache der Künstlerinnen werden wir uns der treuen Unterstützung unserer Mäzenin Gabriele Vossebein stets mit großer Dankbarkeit erinnern. Wir trauern mit ihren Hinterbliebenen um den Verlust eines weitherzigen und großzügigen Menschen.

Für den Bundesverband GEDOK e. V.

Dr. habil. Ursula Toyka
Präsidentin

Bonn, den 24. Juni 2019



Gabriele Vossebein, geb. Simon, 9. Januar 1935 – 22. Juni 2019


Gleichberechtigung von Künstlerinnen ist noch nicht erreicht

Mit der Aktion „100 Stimmen – 100 Jahre deutsches Frauenwahlrecht 2019“ rief der Deutsche Frauenrat seine Mitgliedsverbände auf, ein kurzes Video-Statement abzugeben. Diese 100 Botschaften wurden am 17. Januar 2019 im Deutschen Bundestag präsentiert. Seit rund 90 Jahren kämpft die GEDOK e. V. für die gleichberechtigte Anerkennung und Förderung von Künstlerinnen aller Sparten. Die Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e. V., Dr. habil. Ursula Toyka-Fuong, fasste die wichtigsten Zielsetzungen der GEDOK zusammen. Neugierig? Hier geht es zu ihrem Statement.

AUSSCHREIBUNG – Gestaltung des LOGOS „IDA DEHMEL JAHR 2020“

Im Jahr 2020 feiert die GEDOK den 150. Geburtstag ihrer Gründerin Ida Dehmel (1870 – 1942). Aus diesem besonderen Anlass wird der GEDOK Bundesverband umfängliche Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Bis zum 1. Mai 2019 konnten GEDOK-Künstlerinnen aller GEDOK-Regionalgruppen Entwürfe eines Logos, mit dem auf die besondere Bedeutung des Jubiläums und die damit verbundenen Veranstaltungen hingewiesen werden kann, einreichen.

Aus den zahlreichen Einreichungen hat sich der Vorstand für den Briefmarkenentwurf der Künstlerin Regine Bonke (GEDOK Schleswig-Holstein) entschieden. Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei allen teilnehmenden Künstlerinnen für ihre Einreichungen.



Prof. Ulrike Rosenbach ist Ehrenmitglied der GEDOK e. V.

Am 16.2.2019 wurde Frau Prof. Ulrike Rosenbach zum Ehrenmitglied des Verbandes der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK) e. V. ernannt und erhielt von der Präsidentin des Verbandes, Priv. Doz. Dr. Ursula Toyka, die Ehrenurkunde.


"100 Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht"

Am 17.1.2019 präsentierte der Deutsche Frauenrat im Parlament eine Video-Aufzeichnung mit "100 Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht". Die Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e. V., Priv. Doz. Dr. Ursula Toyka, gab dazu einen kurzen Filmbeitrag zur Position ihres Verbandes ab .


Dr. habil. Ursula Toyka ist neue Präsidentin der Bundes-GEDOK e. V.

Zur neuen Präsidentin der GEDOK e. V. wurde am 15.9.2018 die Kunsthistorikerin Dr. habil. Ursula Toyka, Privatdozentin und Sachverständige für die Kunst Ostasiens (China, Japan, Korea) gewählt. Sie ist als wissenschaftliche Autorin international bekannt und kuratierte zahlreiche Kunstausstellungen im In- und Ausland.

Dr. Gerlinde Förster erhielt das Bundesverdienstkreuz

Dr. Gerlinde Förster, GEDOK Brandenburg, wurde im Januar 2019 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Damit wird sie für ihre besonderen Verdienste und ihr außerordentliches Engagement gewürdigt.

Im Rahmen der feierlichen Aushändigung des Verdienstordens sagte Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg: „Gerlinde Förster hat mit außerordentlich großem Engagement den brandenburgischen Landesverband der Gemeinschaft der deutschen und österreichischen Künstlerinnen und Kunstfördernden aufgebaut und geprägt. Die GEDOK ist seit 25 Jahren eine wichtige Stimme der Künstlerinnen im Land und setzt sich tatkräftig für die Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen ein. Mit zahlreichen beeindruckenden Ausstellungen, Veranstaltungen und Kunstprojekten hat Gerlinde Förster zudem Werke von Künstlerinnen in Szene gesetzt – ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das interdisziplinäre Kunstprojekt ‘Die Dinge‘, mit dem brandenburgische Kulturorte neu belebt und unterschiedliche  Perspektiven künstlerisch beleuchtet werden. Mit ihrem jahrzehntelangen Einsatz hat Gerlinde Förster maßgeblich dazu beigetragen, dass ostdeutsche Künstlerinnen in den vergangenen Jahren bundesweit zu Recht wieder vermehrt Aufmerksamkeit erhalten.“

Wir gratulieren herzlich!

Dorothea Frigo wurde ausgezeichnet mit dem GEDOK-Kunstpreis 2018

Trägerin des Kunstpreises des Bundesverbandes GEDOK e. V. „Dr.-Theobald-Simon-Preis 2018“ ist Dorothea Frigo, Mitglied der GEDOK München.

Dorothea Frigo, Jahrgang 1949, studierte an der Akademie der Künste München. Seit über zwanzig Jahren ist sie Mitglied der GEDOK München und hat eine lebendige, vielfältige Vita mit Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie Projekten an Bauwerken und im Außenraum. Die ausgebildete Bildhauerin weist ein vierzigjähriges Werk vor, das sich in der Bandbreite von klassisch abstrakter Plastik zu experimentellen Objekten und Installationen erstreckt.

Das Urteil der Jury bezieht sich vor allem auf „die äußerst zeitgemäße Art ihrer Werke und spannende Divergenz der Materialien, die mit heutigem Standard gemessen eine aktuelle plastische Ästhetik bedeuten.“

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung:
Der „Dr.-Theobald-Simon-Preis 2018“ wurde am 14. September 2018 anlässlich der GEDOK Mitgliederversammlung im Kunstraum der Stadt Köln WERFT 5 (Rhenania Kunsthaus am Rheinauhafen) im Beisein der Stifterin Gabriele Vossebein-Simon vergeben. Mit der Preisverleihung wurde die Ausstellung der Preisträgerin eröffnet zusammen mit Werken der Künstlerinnen Lyoudmila Milanova (GEDOK Köln) und Kathrin Partelli (GEDOK München), die von der Wettbewerbsjury als interessante jüngere Positionen für die Ausstellung benannt wurden.

Seit 2004 schreibt der Bundesverband GEDOK e. V. zum fünften Mal bundesweit diesen Preis für Bildende Kunst aus. Der Preis ermöglicht die kontinuierliche Weiterführung des Fördergedankens der GEDOK, hoch qualifizierten Künstlerinnen – unabhängig von Alter und Lebensphase – den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern und einem herausragenden Werk Anerkennung zu verschaffen.

Die ehemalige Fachbeirätin für Bildende Kunst in der GEDOK Bonn, Gabriele Vossebein, stiftet den Preis seit 1988 im Gedenken an ihren Vater, Dr. Theobald Simon, für Künstlerinnen der GEDOK Bonn. Seit 2004 erfolgt die Ausschreibung im zweijährigen Wechsel mit dem Bundesverband GEDOK e. V. für Künstlerinnen bundesweit.