Aktuelles
Wir gratulieren unserer verehrten Past-Präsidentin Dr. Renate Massmann herzlich zum 90. Geburtstag.
Neues aus dem Newsletter
Der neueste GEDOK-Literatur-Newsletter Nr. 25 (März bis Mai 2026) ist veröffentlicht und ab sofort – neben allen anderen bisher erschienenen Newslettern – bei uns online verfügbar.
Reinschauen lohnt sich!
GEDOK feiert 100. Geburtstag
„100 Jahre GEDOK – Künste ∙ Frauen ∙ Netzwerk“: Unter diesem Motto feiert eines der größten und traditionsreichsten Künstlerinnen-Netzwerke im deutschsprachigen Raum 2026 seinen 100. Geburtstag. Mit Kunstausstellungen und Konzerten, Lesungen und Live-Performances, interdisziplinären Projekten und Podiumsdiskussionen im gesamten Bundesgebiet gewährt die GEDOK ein Jahr lang konzentriert Einblick in Geschichte und Gegenwart erfolgreicher Frauenkulturförderung.
Ihr wollt mehr erfahren? Dann schaut doch in unsere Kalender!
GEDOK-Video zum 100. Geburtstag
Ein kleines aber feines Video lädt jetzt auf Youtube dazu ein, das älteste und größte interdiszplinäre Künstlerinnen-Netzwerk in Deutschland, die GEDOK, näher kennenzulernen. Es erzählt Leben und Wirken der Kunstmäzenin und Gründerin Ida Dehmel und die bewegte Geschichte der GEDOK, die 2026 trotz des massiven Einschnittes während der Nazi-Herrschaft ihren 100. Geburtstag feiern kann. „100 Jahre GEDOK – Künste ∙ Frauen ∙ Netzwerk“: Dieses Jubiläums-Motto bringen die Autorinnen Nanette Zimmermann (Animation/Konzeption), Hanna Schüly (Musik) und Franziska Trischler (Textredaktion und Sprechkunst) in 8 Minuten auf den Punkt – spielerisch, bunt, bewegt, ihre unterschiedlichen künstlerischen Fähigkeiten vernetzend. Ein kleines Kunststück, das zeigt, wie Vernetzung in der Praxis geht.
Neuerscheinung: Künste · Frauen · Netzwerk. Das Kunst-Buch zu 100 Jahren GEDOK
1926 gründete die Kunstförderin Ida Dehmel, Witwe des zu seiner Zeit hoch berühmten Dichters Richard Dehmel, „weitherzig“ wie sie selbst schrieb, einen interdisziplinären und überregionalen Verband zur Förderung der Kunst von Frauen. Dabei bedeutete ihr die „Weitherzigkeit“, dass alle Kunstdisziplinen gleichermaßen Beachtung finden sollten, neben der Bildenden auch die Angewandte Kunst, die Darstellende Kunst ebenso wie die Musik, wie die Literatur – so entstand ein weltweit einzigartiges Künstlerinnen-Netzwerk.
„Die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen ist aus zwei gleich starken Quellen entsprungen: der Liebe zur Kunst und der Verehrung für den schöpferischen Menschen.“, schrieb Ida Dehmel in ihrer Mannheimer Rede, die sie 1927 anlässlich der Gründung der Regionalgruppe Mannheim gehalten haben soll.
100 Jahre später setzt sich der gemeinnützige Verein unverändert und mit großem kulturpolitischem Engagement für kunstschaffende Frauen ein. Preisvergaben, Publikationen und Ausstellungsprojekte, Lesungen und Konzerte schaffen öffentliche Sichtbarkeit.
Die Leitgedanken der „Liebe zur Kunst“, der Interdisziplinarität und der Überregionalität feiert die GEDOK „weitherzig“ wie schon ihre herausragende Gründerin mit ihrer bislang aufwändigsten Publikation, die zum Jahresende 2025 rechtzeitig zum Jubiläum im projektverlag Bochum/Freiburg erschienen ist:
„Künste ∙ Frauen ∙ Netzwerk“ ist ein einzigartiges „Buch der Künste“, in dem Werke der Bildenden und Angewandten Kunst in ein kreatives Gespräch der vielen Stimmen treten mit Texten der Autorinnen, Musik und Produktionen der Darstellenden Kunst. Auf 300 Seiten spannt sich ein kreatives Netz aus Bildern, Lyrik und Prosa und Klängen, wobei Audio- und Videoaufnahmen über QR Codes zugänglich sind.
Ergänzend zu diesem „Buch der Künste“ hat die GEDOK e. V. eine Festschrift zum Jubiläum herausgebracht, die auf 220 Seiten in zahlreichen Essays, ergänzt durch Bildmaterial und „fact sheets“ Geschichte, Aufgaben und Projekte sowie die Struktur des Verbands beleuchtet.
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Veröffentlichung der „Daija“: Ida Dehmels autobiographischer Roman liegt endlich vor
Die GEDOK freut sich außerordentlich über das Erscheinen der „Daija“: Ida Dehmels autobiographischen Roman, an dem sie bis kurz vor ihrem Tod 1942 gearbeitet hat, und der über 80 Jahre auf die Publikation warten musste!
Im August 2025 ist er nun als Band 20 der Buchreihe des Arbeitskreises Jüdisches Bingen erschienen. Den Herausgebern Hans-Joachim Hoffmann und François Van Menxel, die bereits die Familienkorrespondenz zur Publikation brachten („Ihr Leben war bis zum Rand erfüllt“, Tectum-Verlag, Baden-Baden 2024), ist es zu danken, dass Ida Dehmel nun endlich auch als Autorin entdeckt werden kann. Begonnen hatte sie die Urschrift bereits zu Lebzeiten Richard Dehmels, vollendet hat sie die zweite und letzte Fassung erst 1942 nach umfangreicher Überarbeitung und literarischer Gestaltung. Im vorliegenden Band werden Urschrift und letzte Fassung einander gegenübergestellt, hinzu kommen Kommentare und Informationen zur biographischen Einordnung.
Die Fachbeirätin für Literatur im Vorstand der GEDOK e. V., Dr. Patricia Falkenburg, durfte zur feierlichen Buchpremiere in Bingen, die Glückwünsche des Verbandes überbringen.
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