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Eades, Sandra
 
Eades, Sandra
Bildende Künstlerin, GEDOK Freiburg
Fon:
Mobil:
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Website:
 
 
 
 
 
Vita
 
1949
1966 - 1968
1968 - 1971
1971
1971 - 1973
1972

1973 - 1974
 
geboren in Chelmsford, England
Studium an der Colchester School of Art
Studium an der St. Martin`s School of Art, London
Diploma in Art and Design (Malerei)
Studium an der Staatlichen Kunstakademie, Düsseldorf
Meisterschüler von Prof. Rupprecht Geiger an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

Universität London
 
 
 
Preise und Stipendien
 
1968
1970
1971 - 1973
1986
1994
1996
1998
1999
2000
2000/2001
2004

2008
 
"Preis der Colchester School of Art für Malerei"
"Preis der Pratt Stiftung für Malerei", London
Stipendium des DAAD
Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
Stipendium des Kultusministerium Schleswig-Holstein für das Künstlerhaus Selk
Symposium und Arbeitsaufenthalt „Freie Zone franche“, Laufen, Schweiz
Stipendium der Stiftung Kulturfonds, Berlin für das Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
Reisestipendium der Bundesrepublik für Israel
"Preis der Heimattage Baden-Württemberg"
Atelierstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg für Berlin
Atelierstipendium Mummelsee, Schwarzwaldhochstraße
"GEDOK-Kunstpreis 2004 - Dr. Theobald Simon-Preis"
Atelierstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg für Berlin

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Ihringen a.K
 
 
 
Werkbeschreibung
 
 
Sandra Eades setzt sich mit Orten auseinander, die in ihrer persönlichen Biografie eine Rolle spielen.

Ihre Fotos zeigen fragmentarische Aspekte dieser Orte: Raumausschnitte und Details von Gegenständen, Nebensächliches zumeist, scheinbar Unbedeutendes, das man zu übersehen gewohnt ist.

Es sind jene unspektakuläre, aber charakteristische Teilaspekte von Räumen und den ihnen zugehörigen Dingen, die Sandra Eades künstlerische Begegnung mit Orten nachhaltig prägen. Wie Erinnerungsbilder ‑ unvermittelt und bruchstückhaft, oft nicht eindeutig bestimmbar und doch sehr klar und prägnant ‑ reihen sie sich nebeneinander. Bildfragmente von verwitterten Oberflächen, gekachelten Bahnhofswänden, alten Türrahmen, abblätternden Metallgittern und fahlen Deckenleuchten, von verwischten Graffitis und leeren Spiegeln addieren sich, wiederholen sich in kaum merklichen Variationen, erscheinen gleichzeitig aus wechselnden Perspektiven und unterschiedlichen Entfernungen.

So, wie Bilder unseres visuellen Gedächtnisses mitunter gleichzeitig auftauchen. Und ähnlich wie diese in unserer Vorstellung mit ganz bestimmten Farbstimmungen verknüpft sein können, so verbindet Sandra Eades die fotografischen Bilder mit abstrakten Farbräumen. Die Malerei greift die besondere Farbatmosphäre der Fotos auf, antwortet ihr und stellt ihr modulierende oder kontrastierende Tonwerte gegenüber, die in einem aufwändigen Prozess durch subtile Abstimmungen und zahllose übereinander gelegte Farbschichten erzeugt werden. Die monochromen Felder ergänzen und akzentuieren die farbige Grundstimmung der Fotografien und wirken zugleich dem Eindruck zufälliger Ausschnitthaftigkeit und dadurch bedingter Isolierung entgegen. Die rhythmische Setzung der Farbe bindet die Raum‑ und Dingfragmente in die Ordnung des geometrisch gegliederten Bildganzen.

Die Farbräume setzt Sandra Eades in Kontrast zu reduzierten zeichnerischen Formen, die hauchdünn und durchsichtig, nahezu substanzlos auf weißem Grund erscheinen ‑ wie eingetrocknete Wassertropfen, die Konturen gewonnen haben, wie Spuren oder Nachbilder der fotografierten Formen. Umgrenzte Binnenraume, kleine Inseln im Weiß, bilden "Counterparts" zu den dichten, homogenen Farbräumen, Leere kontrastiert mit Fülle.

Nicole Nix-Hauck, Auszug aus dem Katalog „counterparts“, Städt. Galerie Neunkirchen, 2007
 
 
 
Beteiligung
 
 
Arbeiten im öffentlichen Besitz (Auswahl)
Augustiner Museum Freiburg
Kunstmuseum Bonn
Markgräfler Museum Müllheim
Museen der Stadt Lüdenscheid
Museum für Neue Kunst, Freiburg
Museum im Ritterhaus, Offenburg
Museum of Contemporary Graphic Art, Kairo
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Staatsgalerie Stuttgart
Städtische Galerie Lüdenscheid
Städtische Galerie Rastalt
Vineta Museum Barth, Mecklenburg‑Vorpommern
Artothek Lüdenscheid
Kultusministerium Rheinland‑Pfalz
Ministerium für Wissenschaft u. Kunst, Baden­-Württemberg
Regierungspräsidium Freiburg
Regierungspräsidium Karlsruhe
Schweizer Kunstkredit
Stadt Freiburg
Gratianusstiftung Reutlingen