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Recknagel, Nadja
 
Recknagel, Nadja
Glaskünstlerin
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Preisträgerin des GEDOK FormART Preises 2009 "Klaus Oschmann Preis"
 
 
1973 geboren in Schmalkalden/Thüringen / 1997 – 2004 / Studium an der Hochschule für Kunst und Design „Burg Giebichenstein“, Fachbereich Keramik / Diplomprüfung / Halle / 2001 Studienaufenthalt an der Ohio University, Athens, Ohio, USA / 2001/ 2003 Studienaufenthalt an der Hochschule für Kunst und Design „Konstfack“, Fachbereich Keramik und Glas, Stockholm, Schweden / 2003 Master of Fine Arts im FB Keramik und Glas, „Konstfack“, Stockholm, Schweden / 2003 Stipendium der Estrid Ericsson Stiftung, Stockholm, Schweden / Becky Winship Flameworking Scholarship, Seattle, USA / Student Award der Glass Art Society, GAS Conference, Seattle, USA / 2005 Honourable Mention of the Jury, 1st International Triennal
of Silicate Arts, Kecskemét, Ungarn / Auszeichnung beim 8. Kleinplastikwettbewerb, Haus Hildener Künstler, Hilden / Runner’s-up prize, Glass Sellers Art & Craft Student Prize, London, Großbritannien / 2006 1. Preis Immenhäuser Glaspreis, Immenhausen / 2007 Hessischer Staatspreis, 2. Preis, Frankfurt/Main / 1. Preis Wettbewerb „Angewandt – Verwandelt“, Elsdorf-Heppendorf / Aufnahme in die S-Points KunstEdition / 2008 Stipendiatin des Künstlerhofes „Roter Ochse“, Schleusingen/Thüringen / 2009 GEDOK FormART Klaus Oschmann Preis / Mitglied GEDOK Köln

„Searching for Lightness“. Die Suche nach Leichtigkeit ist ein zentrales Thema meiner Arbeit. Entgegengesetzte Pole und Dualität interessieren mich. Die Natur und das Leben in seiner Gegensätzlichkeit sind Ausgangspunkt für meine künstlerische Arbeit. Gegensätze erscheinen als Grundelemente des Seins. Männlich – weiblich, innen- außen, denken – fühlen, gut – böse, leicht – schwer; die Welt ist voller Dualismen. „Ist aber das Schwere wirklich schrecklich und das Leichte herrlich? Was also soll man wählen? Das Schwere oder das Leichte?“ (Aus: Milan Kundera „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“). Glas ist für mich das ideale Medium. Die dem Glas innewohnende Ambivalenz übt einen besonderen Reiz auf mich aus. Aus dem harten Material bilde ich weiche, organische, fließende Formen. So sind Zerbrechlichkeit und Festigkeit, Fließen und Erstarren, Leichtigkeit und Kraft darin vereint. Die Technik der Lampenarbeit ermöglicht mir, die Sprache meiner Hände in den gläsernen Formen festzuhalten. So „schreiben“ meine Hände die Objekte Zeile um Zeile, Runde um Runde. Ähnlich dem Häkeln verbinde ich Masche mit Masche, Glasfaden mit Glasfaden und erschaffe neue Gebilde. Meine Handschrift findet ihren plastischen Ausdruck.